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Uganda, die Perle Afrikas (2020)

Die Idee Uganda zu besuchen entwickelte sich nach unserem obligatorischen Besuch der CMT-Reisemesse in Stuttgart 2019. Einer der Reiseveranstalter empfahl Uganda als sicheres und für Selbstfahrer geeignetes Urlaubsziel.

Nach den ersten Recherchen stellten wir fest, dass sehr viele Veranstalter Uganda im Programm haben; meist eine ähnlich Tour mit dem Titel „Uganda's finest“ oder so ähnlich. In der Regel wird eine Kleingruppenreise oder zumindest ein Auto mit Fahrer angeboten. Wir wollten selbst fahren, um etwas freier entscheiden zu können. Bei der in Kampala ansässigen Agentur „Roadtrip Uganda“ buchten wir einen Toyota Rav4, die Unterkünfte sowie die Permits für das Gorilla-Tracking und die Chimpansen-Wanderung.

 

Zunächst suchten wir nach einem Flug und wurden bei Turkish-Airlines fündig. Für einen akzeptablen Preis, trotz Hochsaison und Weihnachtszeit, wurden wir von Frankfurt über Istambul und Kigali (Ruanda) nach Entebbe transportiert. In Entebbe kommen wir nachts gegen 3 Uhr an. Die Einreiseformalitäten verlaufen ohne Probleme. Als erstes wird tatsächlich der Impfpass mit der Gelbfieberimpfung kontrolliert. Wir ziehen noch ein paar Uganda-Schilling (jeder 1 250 000 UGX/300€) am Geldautomaten bevor uns der Fahrdienst unserer Unterkunft Via-Via-Guesthouse vor der Ankunftshalle in Empfang nimmt.  Die Zufahrt zur Unterkunft ist bereits spektakulär und auf den letzten Metern sehr beschwerlich; ausgewaschene Sandpisten mit tiefen Schlaglöchern verlangen Fahrer und Auto in der tiefschwarzen Nacht einiges ab.
Das Via-Via ist sowohl Start- als auch Endpunkt unserer Tour, was sich im Nachhinein als sehr praktisch erweist.

Die Route im Überblick:

Reisevorbereitung in Entebbe

Nach dem Frühstück geht es zu Fuß auf Einkaufs- und Erkundungstour. Das Auto kommt erst am nächsten Tag, sodass uns genügend Zeit bleibt, die entsprechenden Reisevorbereitungen zu treffen. Oberste Priorität hat der Kauf einer prepaid local sim card. Dazu müssen wir in den MTN-Shop im Victoria Mall Shopping-Center.
Nach dem Passieren des Security-Gates stehen wir vor einem relativ neuen nach südafrikanischen Vorbild erbauten Gebäude. Shoprite, Bata, KFC und alle Mobilfunkbetreiber sind vertreten.
Alles ist weihnachtlich dekoriert, aus der obersten Etage erklingt Bläser-Weihnachtsmusik. Im Supermarkt erstehen wir Getränke und etwas Reiseproviant. Klaus nutzt die Gelegenheit für einen Schnappschuss mit dem ugandischen Weihnachtsmann.
Wir kaufen eine SIM-Karte mit einem Monat Gültigkeit und 3 GB Datenvolumen. Die Reiseliteratur empfiehlt neben der Nutzung analoger Straßenkarten nämlich die APP "maps.me". Die sonst eher schlecht bewertete App schlägt in Uganda google.maps um Längen. Nicht bzw. schlecht ausgeschilderten Straßen sind nur ein Grund dafür, dass viele Reiseveranstalter Mietwagen mit Fahrer anbieten.

Auf dem Rückweg zum Guesthouse passieren wir einen typischen afrikanischen Markt auf dem vom chinesischen Flip-Flop bis zum lebendigen Huhn alles angeboten wird. Transportiert wird in Uganda, ähnlich wie in Indonesien, für den Privatgebrauch so ziemlich alles mit dem Moped. Gemäß der Reisezeit sind die Maschinen der sogenannten "Porter" mit Weihnachtseinkäufen beladen. 

Zurück im Via-Via leisten wir uns noch ein leckeres Abendessen und ein Nile Special vom Fass. Perfekt wird der Abend durch dezente Livemusic (der Gitarrist ist der Sohn eines Pfarrers) und viele nette Menschen um uns herum.

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