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Traumstrände, Leuchttürme, Sonnenschein, nette Menschen.   

Der 2. Teil unseres Reisejahres führt uns nach Australien. Wir fliegen über Singapore, wo wir uns 2 Tage umsehen wollen, nach Perth.
Nach dem Erkunden der Region ziehen wir mit einem kleinen Camper an der Südküste entlang bis nach Melbourne. Per Flugzeug geht es nach Tasmanien, wo wieder eine Campertour angesagt ist. Anschließend fahren wir (ohne Camper) nach Sydney, wo unser Heimflug abhebt.

Eine grobe Übersicht über die zu fahrenden ca. 5500 km könnt ihr der Karte entnehmen.

Perth

Nach zwei Tagen Sightseeing im wohlgeordneten Singapur freuen wir uns auf die entspannte Atmosphäre in Australien. Laut Wetterbericht erwarten uns in Perth 40 Grad Hitze und ein kleiner schnuckeliger Camper für maximal zwei Personen.

Die Vorfreude wärt länger als gedacht; kurz vor dem Start, bereits auf der Startbahn, wird ein platter Reifen unter der Flugzeugnase festgestellt. Aus den angekündigten 30 Minuten werden fast 3 Stunden Verspätung. Gut, dass wir das Auto erst für den nächsten Tag bestellt hatten.
Jim, unser Host, holt uns am Flughafen ab. Zunächst muss noch das Golfgepäck im Corolla verstaut werden. Nicht ganz einfach, am Ende muss aber keiner laufen. Weil es so heiß ist, fährt uns Jim später zum Essen und holt uns wieder ab.

Beim Frühstück unterhalten wir uns intensiv mit Hillary und Jim. Jim ist in Südafrika aufgewachsen und ist schon viel herum gekommen; das passt.

Die Britz-Station ist nur 5 Gehminuten entfernt und die Übernahme unseres rollenden Wohnzimmers für die nächsten Wochen (Toyota Hiace-Hitop) ist in weniger als 30 Minuten erledigt. Nur die Unterbringung unseres Golfgepäcks (und der Travelcover) stellt uns vor logistische Probleme. Am Ende passt irgendwie alles. Jetzt noch einkaufen und dann zum Central Caravan Park in 1 km Entfernung, wo wir uns in Ruhe häuslich einrichten.
Inzwischen regnet es in Strömen. Aus den 40 Grad vom Vortag sind 18 geworden. Macht nichts, wir brauchen eine Sim-Karte von Telstra und müssen ins Stadtzentrum. Es reicht nachmittags noch für einen Abstecher nach Freemantle mit Stadt- und Strandbummel.

Es regnet immer noch; Zeit für Kultur (Museum) und ein kleines Winetasting im Swan-Valley. Zurück in der Küche des Campingplatzes ist die Hauptsprache Deutsch; der Altersschnitt liegt bei ca. 20 Jahren.; ein Großteil tritt am Folgetag die Heimreise an. Aber dann kommen wir und ein Paar aus Bremen, beide in Rente, dazu...

Zwei Tage Eingewöhnung und zwei Tage Regen sind genug. Nächstes Etappenziel ist Bunbury.

Fremantle

Ein Nachmittagsausflug führte uns nach Fremantle, laut Reiseführer die Stadt, wo richtig was los ist. Das stimmte. Leider waren wir nur kurz da.

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Bunbury - Golf, Delfine und Kängurus

An der Westküste liegen die Städte ziemlich nah beieinander, so dass immer nur kurze Fahrstrecken anfallen. Deshalb stoppen wir auf dem Weg nach Bunbury noch in Kennedy Bay. Dort gibt es ein wunderschönes Küsten-Naturschutzgebiet mit Seevögeln, Pinguinen und wilden Felsformationen und den sechstbesten Golfplatz Australiens, Kennedy Bay Links.

Pinguine sehen wir leider nur aus großer Entfernung auf einer Felsinsel, Seelöwen machen sich komplett rar. Die kleine Wanderung an der felsigen Küste entschädigt uns dafür.

Unerwartet kommt oft! Die „wilden Tiere“ sehen wir beim Golfspielen: Känguru-Familien mit Babies (Joeys), den australischen Nationalvogel Kookubarra und bunte Sittiche oder Papageien.

Wir kommen zu spät zum Clade-Caravan-Park in Bunbury und müssen 10% Aufschlag zahlen. Am nächsten Tag ziehen wir in den Koombana-Camping-Caravan-Park um. Der liegt direkt am Meer, was abends noch einen entspannenden Strandspaziergang ermöglicht. Gleich daneben liegt das Delfin-Zentrum, wo sich Biologen und eine Horde junger Volunteers aus aller Herren Länder um die, vor der Küste lebenden Delfine kümmern und uns Touristen deren Beobachtung ermöglichen. Manchmal kommen die Delfine zum Strand und schwimmen mit den Besuchern. Das war uns leider nicht vergönnt, obwohl wir zweimal dort waren. Der örtliche Golfplatz war auch ansprechend aber bei weitem nicht so gut wie Kennedy-Links (Tiere waren auch keine da).

Im Laufe des Tages hatte ich ziemliche Schmerzen im rechten Bein. Um eine Thrombose auszuschließen besuchten wir einen Arzt (stammt aus Stellenbosch, Südafrika), der mich untersucht und nach einem Bluttest DVT ausschließt.

Das beruhigt. Ich hoffe, dass die Reisekrankenversicherung die 150$ ersetzt.

Busselton - schöne Badestrände und das längste Pier Australiens

Bei unserem kleinen Ausflug nach Busselton besuchen wir den 30 km langen Strand und die größte Sehenswürdigkeit des Ortes, die 1,8 km ins Meer führende hölzerne Jetty (Pier). Es soll die längste Pier in der südlichen Hemisphäre sein. Im glasklaren Wasser können wir Rochen beobachten, aber wegen der Sonnenreflexionen nicht gut fotografieren. 

Margaret River - Cape Leeuwin

In der Region um Margaret River könnte man problemlos 3 Wochen Urlaub verbringen. Neben zahlreichen Weingütern gibt es jede Menge Mikro-Brauereien, die zwar verlockend aber auch recht hochpreisig sind (für deutsche Verhältnisse). Unzählige Strände am warmen indischen Ozean, Kunstgalerien und schöne Golfplätze runden das Angebot ab. Wir erleben die Region eher "japanisch", indem wir von Ort zu Ort hetzen. Lediglich Cape Leeuwin, dem südlichsten Punkt Westaustraliens, wo sich Indischer und Atlantischer Ozean treffen und dem Margaret River Golfplatz widmen wir etwas mehr Zeit. Den Traumpfaden der Aborigines begegnen wir am Strand von Gnarabup.

800 km nach Esperance

Erster Belastungstest für den Bus – fast 800 km von Margaret River nach Esperance

Wir beschließen Albany als weitere Station auszulassen und direkt nach Esperance zu fahren. Ohne Allrad ist es dort witzlos und unser Auto darf nur eine Entfernung von 12km auf Sand bzw. unbefestigt zurücklegen. Zudem besteht die Aussicht auf zwei Golfplätze und einen für uns auch befahrbaren NP.

Wir brechen zeitig auf und genehmigen uns schnell noch ein Frühstück aus der Bäckerei. Noch kurz tanken, dann los. Wir wollen vor 18:00 Uhr am Camping-Platz sein und evtl. noch einkaufen.

Wir lassen gefühlte 10 Hotspots und lohnenswerte Ziele auf dem Weg links liegen und genießen die einsame Fahrt durch riesige Weizenfelder, Schaffarmen, Wälder und Nationalparks. Zum ersten Mal benötigen wir die Tankstellenanzeige des Navis. Am Roadhouse in Jerramungup gibt es dann endlich Benzin- und Kaffeenachschub.

17:30 landen wir pünktlich am Campingplatz „Seaside“; schlechte Kritiken aber einer der wenigen mit WiFi. Wir buchen nur für eine Nacht und das ist auch gut so. Küche und Bad sind ziemlich herunter gekommen; die Stellplatznetz zerfetzt oder nicht vorhanden. Wir schauen morgen mal, was die anderen (auch mit schlechten Kritiken) so zu bieten haben. Nur ein toller Internetzugang könnte unsere Meinung ändern.

Wir genehmigen uns das erste Essen im Restaurant. Es gibt leckeren australischen Fisch in entspannter Atmosphäre.

Esperance – bizarre Seen – freundliche Menschen

Am Tag 2 wollen wir den Esperance Golf Club spielen. Um 12:00 startet ein Turnier und wir müssen vorher loslegen. Wir zahlen gerade die 30$ Greenfee als uns einer der Offiziellen uns einlädt das Turnier mitzuspielen. Sie spielen im Ambrose-Modus, einer Art 4er Auswahldrive wobei immer die 3 besten Stapleford-Ergebnisse aufgeschrieben werden Unsere Partner Toni und Blair (gut zu merken!) arbeiten beide Untertage als „Driller“ in Goldminen. Sie arbeiten jeweils 2 Wochen und fliegen dann 2 Wochen hierher zu ihren Familien. Die Turniergebühr ist im Greenfee bereits enthalten und der Sponsor lädt alle anschließend zu „Sausage Sizzle“ (Grillwurst) ein Toni und Blair lassen Bier anrollen. Sabine gibt irgendwann auf, deshalb muss sie fahren. Der Platz ist in gutem Zustand und an 15 Löchern ist Wasser im Spiel. Die natürlichen Seen enthalten Salzwasser sind mit weißen Baumskeletten gesäumt und von schwarzen Schwänen bevölkert.

Wir landen mit 126 Punkten im vorderen Drittel. Sabine und ich gewinnen jeweils den „Nearest to the Pin“, wobei ich 10 cm am „Hole-in-One“ vorbeischramme.

Zur Übernachtung wechseln wir für 2 Tage auf den „Pine Grove Holiday Park“. Er ist kleiner und gepflegter und bietet sogar eine TT-Platte, die wir abends noch ausprobieren.

Esperance - Die schönsten Strände Australiens

Am letzten Tag in Esperance fahren wir am Morgen den "Great Ozean Drive" und besuchen am Nachmittag den 60 km entfernten "Cape Le Grand Nationalpark", wo die Lucky Beach die weißesten Strände Australiens bieten soll. Wir sind uns einig. Das stimmt!

Hier einige Fotos vom Great Ozean Drive...

und die weißen Strände incl. türkisfarbenem Wasser in der Lucky Bay.